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Strahlungsheizung (Prinzip)

Strahlungsheizung ist die ursprünglichste und direkteste Form der Heizung. Jeder kennt die wärmende Wirkung der Sonnenstrahlen oder eines Lagerfeuers, die durch Strahlung, genauer gesagt Infrarotstrahlung, übertragen wird. Die Infrarotstrahlung trifft auf den Körper und erwärmt diesen damit. Das Prinzip der Strahlungsheizung wird schon lange in Form eines Kachelofens zur Erwärmung von Wohnräumen genutzt.

Eine elektrisch betriebene Natursteinheizung vereint die gemütliche Wärme eines Kachelofens mit einer modernen Raumtemperaturregelung. Um eine hohe Effizienz bei der Umsetzung der elektrischen Energie in Strahlungswärme zu erreichen, sollte die Oberflächentemperatur der Natursteinheizung so hoch wie möglich sein. Um aber die Gefahr einer Verbrennung bei Berühren der Oberfläche auszuschließen, ist nach DIN EN 60335-2-30 eine Oberflächentemperatur bis maximal 100°C über der Raumtemperatur erlaubt. Zonara®-Natursteinheizungen sind dementsprechend auf eine Maximaltemperatur von 120°C begrenzt. Bei dieser Temperatur, die nur bei den kältesten Jahrestemperaturen auftritt,  wird für eine gegebene elektrische Anschlussleistung die höchste Effizienz bei der Erzeugung von Strahlungswärme erreicht.

Im Unterschied zu einer einseitigen Strahlung direkt durch Sonne oder Lagerfeuer gibt es bei einer Natursteinheizung in geschlossenen Räumen keinen kalten Rücken. Da über die abgegebene Strahlungswärme nicht nur der Körper erwärmt wird, sondern gleichmäßig auch die Wände, die Decke und der Boden die Wärmestrahlen reflektieren, ergibt sich eine gleichmäßige, umgebende Temperaturverteilung im beheizten Raum.

Die von der Natursteinheizung abgegebene Strahlungsleistung hängt nur von der Oberflächentemperatur und der Oberflächengröße ab. Somit hat die Technik in der Platte keinen Einfluss auf die erzeugte Strahlungswärme, solange sie in der Lage ist die notwendige Oberflächentemperatur zu erzeugen.