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Empfundene Raumtemperatur
Ziel einer Heizung für den Wohn- und Arbeitsbereich ist es, eine angenehme, empfundene Raumtemperatur zu erzeugen. Wann ein Raum als angenehm beheizt empfunden wird, hängt nicht einfach nur von der Lufttemperatur wie sie über ein Thermometer gemessen wird ab, sondern von vielen Faktoren sowohl des beheizten Raumes als auch der persönlichen Empfindung jedes einzelnen Menschen. Zu diesem komplexen Thema bietet die DIN EN ISO 7730 im Kapitel 6 unter der Überschrift „lokale thermische Behaglichkeit“ eine Zusammenstellung der wichtigsten Einflussgrößen und deren Beurteilung. Der wichtigste Parameter zur Beurteilung des thermischen Empfindens ist zunächst die sogenannte „operative Temperatur“ (to= (tR+tS)/2), die sich nach DIN EN 13779, Kapitel 7.3.3 als Mittelwert der Raumlufttemperatur und der mittlere Strahlungstemperatur aller Oberflächen (Wände, Fußboden, Decke, Fenster, Heizkörper usw.) berechnet. Neben dieser operativen Temperatur führt die DIN EN ISO 7730 folgende Einflussfaktoren auf, die zur Beurteilung der thermischen Behaglichkeit zu beachten sind:
- Zugluft
- Vertikaler Lufttemperaturunterschied
- Warme und kalte Fußböden
- Asymmetrie der Strahlungstemperatur
Die Beurteilung der einzelnen Einflussfaktoren erfolgt über Testpersonen.
Zugluft wird im Allgemeinen nur bei sehr hohen Temperaturen wie z.B. im Sommer wegen der kühlenden Wirkung als angenehm empfunden. Während der Heizperiode sollte Zugluft vollständig vermieden werden. Ein Vorteil der ZONARA®-Natursteinheizung ist hier, dass durch die Strahlungsheizung keine Luftbewegung wie bei einer konventionellen Konvektionsheizung zum Verteilen der Wärme im Raum auftritt.
Die vertikalen Lufttemperaturunterschiede werden in der DIN EN ISO 7730 zwischen Kopf und Fußgelenk gemessen. Bei einem Temperaturunterschied von knapp 4°C sind laut DIN EN ISO 7730 10% der Testpersonen mit dem Raumklima unzufrieden. Auch hier bietet die ZONARA®-Natursteinheizung einen Vorteil gegenüber einer konventionellen Konvektionsheizung, da die Strahlungswärme alle Oberflächen eines Raumes gleichmäßig erwärmt. Im Gegensatz dazu kommt es durch die Luftzirkulation bei der Konvektion zu einer warmen Luftschicht im oberen Raumbereich und kälterer Luft über dem Fußboden.
Bei einem geheizten Fußboden sind nach DIN EN ISO 7730 selbst bei der günstigsten Temperatur von 24°C noch 6% der Testpersonen unzufrieden. Vergleicht man dies mit einer warmen Decke oder einer warmen Wand so zeigt sich, dass eine warme Wand bezüglich der Zufriedenheit mit dem Raumklima deutlich die günstigste Art der Heizung ist. Dieser Unterschied ergibt sich aus der Unterschiedlichen Wahrnehmung einer Asymmetrie in der Strahlungstemperatur. Durch eine warme Decke ist sehr schnell eine größere Zahl von Testpersonen mit dem Raumklima unzufrieden. Bei einer Decke, die 10°C wärmer ist als die übrigen Oberflächen im Raum, sind bereits fast 20% der Testpersonen unzufrieden, bei einer entsprechend warmen Wand liegt die Unzufriedenheit bei nur 1,5%. Die gleichmäßige Erwärmung aller Oberflächen durch die Zonara®-Infrarotheizung vermeidet Temperaturunterschiede im Raum. Die einzige wärmere Fläche ist die ZONARA®-Natursteinheizung selbst. Durch die Wandmontage wird diese Fläche erhöhter Temperatur jedoch nicht als unangenehm empfunden. Eine Deckenmontage der Natursteinheizung wird aus den genannten Gründen nicht empfohlen.
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